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Darmkrebs- Vorsorge

 

Darmkrebs muss nicht sein!

Nach 15 Jahren der gesetzlich geregelten Darmkrebsvorsorge können wir heute eine positive Bilanz ziehen! Nach Angaben der Stiftung LebensBlicke, die durch Untersuchungen des Heidelberger Epidemiologen Hermann Brenner gestützt werden, konnten mehr als 180.000 Darmkrebs-Neuerkrankungen verhindert werden. Am 1. Oktober 2002 ging das Programm zur gesetzlichen Darmkrebsfrüherkennung an den Start. Neben dem Stuhltest auf okkultes Blut konnten alle Bürger über 55 Jahre die Vorsorgekoloskopie erstmalig und damals weltweit einzigartig auf Kassenkosten in Anspruch nehmen. Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin belegen heute, dass die Neuerkrankungsrate in den letzten 15 Jahren um 14 Prozent zurückgegangen ist und dass rund 40.000 Patienten nicht an ihrem Darmkrebs verstorben sind. Anlässlich des Darmkrebsmonats März haben die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte auf die besonders durch Darmkrebs gefährdete Gruppe der nahen Angehörigen von Darmkrebspatienten aufmerksam gemacht. Bei Angehörigen von Darmkrebserkrankten liegt das Risiko, ebenfalls zu erkranken, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zwei bis vier Mal so hoch. Gerade für diese Menschen ist eine vorsorgliche Darmspiegelung dringend zu empfehlen.

 

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